Internationale Beziehungen am Fachbereich Sozialversicherung

"Die Absolventinnen und Absolventen der FH Bund arbeiten heute erfolgreich in vielen Bereichen der Bundesverwaltung. Kompetente und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das Herzstück einer jeden leistungsstarken Verwaltung. Ein modernes Dienstrecht, lebenslanges Lernen, Qualitätswettbewerbe, Austauschprogramme, gezielte Personalentwicklung und professionelles Personalmanagement fördern die Weiterentwicklung und steigern die Kompetenz und Motivation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Hier kommt der FH Bund eine besondere Aufgabe zu. Ich bin zuversichtlich, dass die Fachhochschule auch die weiteren Herausforderungen meistern wird - wie beispielsweise das Angebot von Studiengängen mit neuen Abschlüssen - und so auf dem besten Weg zu einer modernen, wettbewerbsfähigen Fachhochschule ist." Diese Worte des Bundesinnenministers Dr. Schäuble, geäußert im Juli 2006 anlässlich der Amtseinführung des Präsidenten der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, Herrn Thomas Bönders, heben die Bedeutung der innovativen Gestaltung des Studiums und der Studienorganisation hervor, etwa auch durch die Beteiligung an internationalen Austauschprogrammen. Der Fachbereich Sozialversicherung leitet seinen Hochschulcharakter nicht zuletzt aus den Anerkennungsbescheiden des Landes Berlin her und ist daher zur Berücksichtigung des Hochschulrechts verpflichtet. § 4 Abs. 9 Berl. HochschG erteilt den Hochschulen den Auftrag, „die internationale, insbesondere die europäische Zusammenarbeit im Hochschulbereich und den Austausch zwischen deutschen und ausländischen Hochschulen“ zu fördern. Der Fachbereich Sozialversicherung hat entsprechende Initiativen ergriffen und erarbeitet Möglichkeiten zu einer angemessenen Beteiligung an Austauschprogrammen, insbesondere auf europäischer Ebene.

 

Das EU-Bildungsprogramm „Lebenslanges Lernen“

 

Ende 2006 sind die EU-Bildungsprogramme SOKRATES und LEONARDO ausgelaufen und durch das neue Programm „Lebenslanges Lernen“ ersetzt worden. Es umfasst den Zeitraum von 2007 bis 2013 und ist mit einem Gesamtbudget in Höhe von ca. 7 Mrd. € ausgestattet. Die verschiedenen Bildungsprogramme werden unter einem einheitlichen Dach zusammengefasst. Es enthält die Teilprogramme COMENIUS (Schulbildung), ERASMUS (Hochschulbildung), LEONARDO DA VINCI (Berufsbildung) und GRUNDTVIG (Erwachsenenbildung).

 

Weitere Informationen der EU zum Programm "Lebenslanges Lernen" finden Sie hier.

 

Das ERASMUS-Programm
Die EU bietet den Hochschulen durch Beteiligung an diesem Programm an,

 

· die Verwirklichung eines Europäischen Hochschulraums zu unterstützen;

· den Beitrag der Hochschulbildung und der fortgeschrittenen beruflichen Bildung zum Innovationsprozess zu stärken.

 

Hierzu sollen u. a. die Mobilitätsprogramme beitragen, die den Austausch

 

· von Studierenden,

· von Lehrenden und

· von sonstigem Hochschulpersonal sowie

· von Studierenden und Lehrenden im Rahmen von sog. Intensivprogrammen auf multilateraler Basis

 

vorsehen. Gegenwärtig stehen einer Beteiligung des Fachbereichs Sozialversicherung Schwierigkeiten formaler Art, aber auch Probleme aufgrund der besonderen Bedingungen einer verwaltungsinternen Fachhochschule entgegen, an deren Behebung gearbeitet wird.

 

Weitere Informationen der EU zum Programm ERASMUS finden Sie hier.

 

Das LEONARDO-Programm

Es deckt den Bereich der beruflichen Bildung ab und fördert u. a. den Austausch von an der beruflichen Bildung Beteiligten auf europäischer Ebene. Angesprochen werden insofern

 

· Personen in der beruflichen Erstausbildung,

· Personen am Arbeitsmarkt - Arbeitnehmer und Hochschulabsolventen,

· Fachkräfte in der beruflichen Bildung - Ausbilder, Berufsbildungsverantwortliche.

In Zusammenarbeit mit der in Berlin ansässigen „Gesellschaft für Europabildung e. V.“ konnte in diesem Programm im Jahr 2007 erstmalig drei Absolventen des Fachbereichs Sozialversicherung ein Praktikum im Ausland vermittelt werden. Voraussichtlich stehen auch für 2008 Praktikumsplätze zur Verfügung. Entsprechend dem Programmziel kommt hier ein Auslandsaufenthalt auch für Interessierte aus dem Bereich berufliche Bildung (Personen in Erstausbildung, Personen auf dem Arbeitsmarkt) in Frage. Bitte wenden Sie sich an den Auslandsbeauftragten (s. u.) oder informieren Sie sich bei der Gesellschaft für Europabildung e. V. (www.europabildung.org).

 

Weitere Informationen der EU zum Programm LEONARDO finden Sie hier.

 

 

Das Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“

Das Programm gilt gleichfalls von 2007 bis 2013 und soll eine aktive europäische Bürgerschaft fördern.

Im Jahr 2007 konnten erstmals drei Studierende des Fachbereichs Sozialversicherung im Rahmen dieses Programms an einem Projekt zum Europaparlament in Spanien teilnehmen.

 

Weitere Informationen der EU zum Programm "Europa für Bürgerinnen und Bürger" finden Sie hier.

 

Ansprechpartner

Zur Beratung in Angelegenheiten des internationalen Austauschs sprechen Sie bitte den Auslandsbeauftragten an:

Prof. Dr. Dr. Jürgen Beschorner

Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung - Fachbereich Sozialversicherung -

N 3611

Nestorstr. 23/25

D-10709 Berlin

Tel.: +49-(0)30/865-85139

Fax: +49-(0)30/865-85570

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